Fabritzke goes ALBIZKE

Unsere Atelier- und Studiogemeinschaft ist etwas aussergewöhnlich, weil sie recht unterschiedliche Kunst- und Werkrichtungen sowie gesellschaftliche Engagements vereint, ohne klare räumliche Trennungen zwischen den einzelnen Arbeitsplätzen zu verwenden. Die einzelnen Untermietparteien besetzen nur eine minimalste „eigene“ Fläche, zugunsten von viel gemeinsamem Raum, der mit Infrastruktur bestückt ist und von allen multifunktional genutzt werden kann – selbstverständlich immer in Absprache mit allen anderen und unter gemeinsam festgelegten Regeln.

Diese ständige Konfrontation mit dem Schaffen und den Bedürfnissen der anderen hält die eigene Kreativität und Aktivität auf Trab. Dieses offene und spannende Arbeitsumfeld ist an sich bereits eine Ressource. Ihr wird  von den aktuellen Gesellschaftsstrukturen viel zuwenig Beachtung geschenkt. Wir geben ihr Raum, indem wir gemeinsam grosse und hohe Räume mit möglichst wenig Wänden nutzen.

Zudem kann der Tangomusiker einmal einen Ball organisieren, ohne dass er dafür extra Räumlichkeiten mieten muss. Oder die Schuhkooperative kann zwischendurch deutlich mehr Platz beanspruchen, um ihre Kurse durchzuführen und sich danach wieder auf ihre eigenen 3x3m zurückziehen. Oder die Gemüsekooperative kann ab und zu ihre Mitgliederversammlung durchführen. Usw.