TÄTIGKEITSFELDER

Wir waren Architekten, Tangomusiker, Performer, Grafikerin, MalerInnen, Bildhauerin, GärtnerInnen, Aktivierungsfachfrau, JazzerInnen, Buchhalter, AdministratorInnen, BiologInnen (Makrozoobenthos), Modellbauer, FotografInnen, ZeichnerInnen, Ausstellungsgestalterin, Maskenbildnerin, Tanztherapeutin, Masseurin, UmweltingenieurInnen, Fernsehmacher, Märchenerzählerin, Filmbearbeiter... Gleichzeitig dienten die Räumlichkeiten auch als Versammlungsort für eine Gemüsekooperative, als Verteilzentrum für eine Foodcoop, als Treffpunkt für eine utopische Wohnbaugenossenschaft und mehr. Ab und zu machten wir neben unseren individuellen Arbeiten auch gemeinsame Sache: Ausflüge, Feste, Konzerte, Jam Session (jeden Freitag ab 20 Uhr), aufräumen&putzen, Flohmi, ... was uns gerade so in den Sinn kam.

RAUM UND INFRASTRUKTUR

Auf 530 m2, mit einer Raumhöhe von 3.85 m, hatte es 25 kleine offene Atelier- und Studioplätze und ca. 250 m2 gemeinsam oder temporär individuell nutzbare Flächen mit selbstgebauter Infrastruktur: eine kleine Bühne, einen Versammlungstisch, eine grosse Küche, zwei Duschen und eine Hochbadewanne, eine kleine Werkstatt (Holz, Velo, Strom, u.a.), eine Sofaecke, ein paar Arbeitstische (z.B. zum Nähen, oder viele oder grosse Dokumente auslegen, etc.), einen schalldichten Raum, eine Hängematte, ... und es kam immer dazu, was einzelne oder alle zusammen sinnvoll fanden. Die meiste Infrastruktur war mobil, damit man nach Bedarf den Raum an die eine oder andere temporäre Nutzungsart anpassen konnte.

ORGANISATION

Es gab grundsätzlich drei verschiedene Möglichkeiten, mitzumachen: Atelier (356.-), Studio (581.-) und Infrastrukturnutzung (181.-). Als "InfrastrukturnutzendeR" hatte man keinen eigenen individuellen Platz, aber man nutzte die allgemeinen 250 m2 mit der Infrastruktur. Und mit "Studio" waren sehr intensive Nutzungen gemeint wie praktisch tägliche Präsenz über viele Stunden und entsprechender überdurchschnittlicher Nutzung der allgemeinen Flächen.

Wir waren als Verein organisiert und entschieden alles, was uns wichtig genug erschien, gemeinsam an unseren Versammlungen, jeweils am 11. jeden Monats. Alle Beteiligten waren in allen Belangen gleichberechtigte Mitglieder, auch die drei von uns, welche den Hauptmietvertrag unterzeichnet hatten.

WER WAR DABEI:

Ben Ambar
Eva Backes
Yann Bagur
Demian Berger
Sarah Bonavia
Roger Bumbacher
Maud Choteau
Carmen D'Aloia
Ursina Eichenberger
Mike Flam
Joshua Francisco Galvez-Durand Bravo
Bela Gisin
Anouk Hüssy